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Gaujugendtag der Schützen in Burgbernheim

Burgbernheim, den 13. 11. 2011

Ehrenamtliche Mitarbeiter, sei es auf Vereins- oder Gauebene, sind im Schießsport leider Mangelware.
Dass die Nachwuchsarbeit nicht gänzlich zum Erliegen kommt, liegt und das nicht nur im Schützengau Uffenheim, an einem „kleinen Häuflein Aufrechter“,
zu denen sich mit Fug und Recht auch Jennifer Gürth (Lenkersheim), Markus Retta (Ickelheim) und Rüdiger Ott (Burgbernheim) zählen dürfen.
Ott steht dem Schützengau Uffenheim als Jugendtrainer zur Verfügung, die Lenkersheimerin engagiert sich als stellvertretende Gaujugendleiterin und Retta trägt beim SV Ickelheim dafür Sorge, dass es dort, anders als bei vielen der Gauvereine, an Nachwuchs nicht mangelt.
Im Rahmen des am Samstagnachmittag im Schützenhaus der SG Burgbernheim ausgerichteten Gaujugendtages, nutzte Karlheinz Lederer die Gelegenheit, allen Dreien die Ehrennadel des Mittelfränkischen Sportbundes in Bronze zu überreichen.
Wie Gaujugendleiter Heinz Kirschbaum, hofft der Gauschützenmeister, auch künftig auf die bewährten Kräfte zählen zu können.
Dass es um den Schützennachwuchs im Gau Uffenheim derzeit nicht gerade rosig aussieht, belegte allein schon die Tatsache, dass gerade einmal ein Drittel der Vereine es für nötig befunden hatten, am Treffen im Burgbernheimer Schützenhaus teilzunehmen.
Im Mittelpunkt des Sportberichtes standen die Preisverteilung des in den Sommermonaten ausgetragenen Fernwettkampfes sowie die Würdigung der bei den Rundenwettkämpfen und den überregionalen Meisterschaften erzielten Leistungen.
Bei den Bayerischen Meisterschaften mit von der Partie waren die Scheinfelder Bogenschützen Christina und Jens Rohde sowie deren Vereinskameradin Filipa Steger.
Seitens der Gewehrschützen meisterten die RWS-Schützinnen Nicola Meixner, Jasmin Gebhard (beide SG Obernzenn) sowie Laura Popp (SV Ickelheim) die Qualifikationshürden zu den Bayerischen ebenso, wie Jens Bibelriether, Christoph Waldner und Manuel Waldner.
Gebhard und Popp starteten zudem bei den in München ausgetragenen Deutschen Meisterschaften.
Den größten Erfolg einer Jugendlichen aus dem Gau Uffenheim verbuchte Jasmin Gebhard, von ihrem Start bei den Europameisterschaften mit der Armbrust in der Schweiz, kehrte sie mit einer Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb zurück.
33 Teilnehmer in vier Altersklassen stellten ihre Treffsicherheit beim Fernwettkampf unter Beweis.
Elf von ihnen wurden für ihre Leistungen mit dem Abzeichen in Gold, drei mit jenem in Silber und zwei mit dem in Bronze bedacht.
Schüler/20 Schuss: 1. Antonia Kistner (176,25 Ringe/Welbhausen), 2. Maximilian Christ (162,25/Ickelheim/beide Gold), 3. Tomas Bodendörfer (132/ Ickelheim/Silber);
Jugend: 1. Felix Falke (353,25/Welbhausen), 2. Katharina Paul (350,5/Welbhausen), 3. Viktoria Reißler (331,75/Burgbernheim/alle Gold);
Junioren B: 1. Manuel Waldner (370,5), 2. Christoph Waldner (355,5), 3. Andreas Helm (338,75/alle Obernzenn/alle Gold).
Im Bereich der A-Junioren konnte bedauerlicherweise keiner der vier angetretenen Schützen einen der Anhänger erringen.


hintere Reihe: Jennifer Gürth, Jens Rohde, Markus Retta, Christoph Waldner, Manuel Waldner
vordere Reihe: Karlheinz Lederer, Viktoria Reißler,Christina Rohde, Filipa Steger, Thomas Bodendörfer, Maximilian Christ, Rüdiger Ott und Heinz Kirschbaum

Der Blick auf den Medaillenspiegel bei den von 35 Sportlern besuchten Gaumeisterschaften belegt zu guter Letzt, dass die Schützen des SSV Ickelheim und der SG Obernzenn mit jeweils sieben Treppchenplätzen mit Abstand am erfolgreichsten waren.
Mit einer regeren Betetilgung als am Samstag rechnet Jennifer Gürth für den Sprintcup am 11. Dezember.
Die Vereine werden von der stellvertretenden Gaujugendleiterin noch rechtzeitig über den Austragungsort informiert.

Helmut Meixner




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